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Erster ZDF-Gottesdienst einer Pfingstgemeinde 18. Mai 2008

Interview EKD-Fernsehbeauftragter Stephan Fritz
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Interview mit Pastor Ingolf Ellßel
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15.6.09
Gospelsänger Trevor Sampson aus Südafrika auf Tour

Trevor Sampson aus Südafrika tourt mit seiner 8-köpfigen Band durch Deutschland und die Schweiz. Wer Trevor Sampson begegnet, wird von seiner übersprudelnden Kreativität und Lebensfreude förmlich angesteckt. Nicht ohne Grund ist er einer der bekanntesten Gospelsänger Südafrikas und immer wieder in südafrikanischen
TV-Musiksendungen zu sehen. Er ist ein richtiges Multitalent: Er spielt zahlreiche Instrumente (Gitarre, Klavier, Schlagzeug, Flöte, Keyboard und diverse Percussion-Instrumente) und arbeitet als Produzent, Musikdirektor und Toningenieur. Seine Musik ist Inspiration. Sein Musikstil ist einzigartig und personenorientiert. Sein Motto: „Menschen dort abzuholen, wo sie gerade sind und sie einen Schritt weiter zu bringen“.

Neben all dem hat Trevor Sampson auch ein Herz für sozial benachteiligte Kinder: Vor einigen Jahren hat er Restoring the Sound gegründet (www.restoringthesound.com). Diese Organisation gibt 5-25jährigen aus den südafrikanischen Townships die Möglichkeit, ihre eigenen kreativen und musikalischen Begabungen zu entdecken. Wenn die Kinder merken, dass sie etwas können und einige sogar auf seiner Deutschland/Schweiz-Tour dabei sein dürfen, weckt das neuen Lebensmut in ihnen. Man kann förmlich sehen, wie seine Musik und sein Vorbild ihr Leben verändern.

Termine Schweiz

27. Juni 09 20.00 Uhr Thalwil(Im alten Kino, Mühlebachstrasse 36, 8800 Thalwil)
28. Juni 09 10.00 Uhr Zürich(Zoe Gospel Center, Badenerstr. 808, 8048 Zürich

Termine Deutschland

01. Juli 09 19.30 Uhr 85622 Feldkirchen (Gospel Life Center, Am Kiesgrund 2)
03. Juli 09 19.30 Uhr 89312 Günzburg (Forum am Hofgarten, Jahnstr. 2)
08. Juli 09 19.30 Uhr 66663 Merzig-Hilbringen (HIS Place Gem. Zentrum, Merziger Str. 20)
10. Juli 09 19.30 Uhr 22844 Norderstedt (Christl. Gem. Norderstedt, Falkenbergstr. 17-21)
11. Juli 09 18.00 Uhr 22926 Ahrensburg (Christengemeinde Elim, Friedensallee 35)
12. Juli 09 11.00 Uhr 21149 Hamburg (Freie Gemeinde Neugraben, Waldschlucht 12-14)
12. Juli 09 15.00 Uhr 21149 Hamburg (Freie Gemeinde Neugraben, Waldschlucht 12-14)
12. Juli 09 19.00 Uhr 22083 Hamburg (Christengemeinde Elim, Bostelreihe 9)

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„Gehet hin“ – statt „Kommt herein“
Evangelisations- und Medienkonferenz ermutigt
150 Teilnehmer zum Aufbruch

„Kein Aufbruch ohne Abbruch“ – so Pastor und Veranstaltungsleiter Hans-Peter Mumssen auf der Konferenz für Evangelisation, Gemeindegründung und Medienarbeit. 150 Teilnehmer waren zu der vom BFP (Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden) und Media Vision veranstalteten Konferenz „Aufbruch der Herzen“ vom 14.-16. Juni 07 nach Kirchheim/Hessen gekommen.

Zum Programm gehörten Seminare zu Themen wie Evangelisation unter Frauen, Randgruppen und Esoterikern sowie Medienseminare zu Internet, Videoclips und Öffentlichkeitsarbeit. „Evangelisation und Medienarbeit gehören zusammen, beide verfolgen dasselbe Ziel: Menschen für Jesus zu erreichen. Deswegen haben wir uns für diese Konferenz zusammengetan“, so Hans-Peter Mumssen. Bei den Ansprachen von BFP-Präses Ingolf Ellßel, Pastor Hans-Peter Mumssen, Evangelist Bernd Goldbach, Chefredakteur Jürgen Single, Pastor Friedhelm Holthuis und Gemeindegründungswerk-Leiter Manfred Lanz ging es vor allem um eine neue Ausrichtung auf das „Losgehen“: Nicht „kommt herein zu uns“ sondern „gehet hin“ sei das Motto der Bibel.

Hans-Peter Mumssen betonte, dass der Aufbruch im eigenen Herzen beginnen müsse. Der Schlüssel liege in uns selbst, so Mumssen. Und dann sei das Losgehen wichtig, wie bei den Arbeitern im Weinberg (Matth. 21, 28ff). Der eine Sohn sagte, er würde gehen, ging aber nicht. Der andere sagte, er wolle nicht gehen, ging dann aber doch.

Ähnliches berichtete BFP-Präses Ingolf Ellßel. Er erzählte, wie er in seiner früheren Gemeinde eine Evangelisation durchführen wollte. Aufgrund der finanziellen Lage kam der Leiterkreis jedoch zu dem Ergebnis, dass sie das nicht machen könnten. Kurz darauf sagte eine ältere Dame im Auto zu Pastor Ellßel: „Herr Ellßel, ich hatte eigentlich gedacht, dass wir unter Ihrer Leitung mal eine Evangelisation machen würden. Aber Sie machen ja gar nichts. Ich hab daher gerade € 5000 an XY überwiesen, der macht wenigstens was.“ – „Das war für mich eine Lehre fürs Leben“, so Ingolf Ellßel. „Wenn Gott etwas sagt, darf das Geld nicht regieren. Wenn Gott spricht, sollten wir es auch tun. Wir prüfen oft zu viel und zweifeln schnell. Dabei ist Gottes Grundauftrag oft eindeutig, gerade in Bezug auf Evangelisation.“

Für die Medienarbeit ermutigte Jürgen Single (1. Vorsitzender von Media Vision) mit praktischen Tipps die Teilnehmer, als Gemeinde die eigene Identität zu formulieren, Redakteure einfach mal anzurufen und sich persönlich vorzustellen und junge Menschen zur Ausbildung in die Medien zu schicken.

Nach den intensiven Tagen der Neuausrichtung in der erholsamen Atmosphäre des Seepark Hotels kam es zum Aufbruch: In Form der Abreise nach Hause. Im Gepäck: der Aufbruch jeden einzelnen Herzens – ausgesandt, um andere Herzen mit der guten Botschaft zu entzünden.

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Nächste Medienkonferenz:
14. bis 16. Juni 2007 in Kirchheim

Die 1. Medienkonferenz von Media Vision in Zusammen-
arbeit mit dem Bund Freikirch-
licher Pfingstgemeinden (BFP) in Kirchheim liegt schon eine Weile zurück. Ob Internetauftritt, Radio- oder Fernseharbeit oder der Umgang mit der örtlichen Presse: Die Referate und Workshops zu den unterschied-
lichen Themen schulten die

Medien-Mitarbeiter der Gemeinden, gaben ihnen wertvolle Tipps von Profis aus den jeweiligen Gebieten, motivierten und boten eine gute Plattform, um interessante Kontakte zu knüpfen. Der Wunsch nach einer Fortsetzung war damals groß - jetzt ist es soweit! Vom 14.-16. Juni 2007 veranstaltet der BFP eine Inlandmissions-Konferenz mit dem Titel "Aufbruch der Herzen".

Dabei geht es um Evangelisation, Gemeindegründung und Medienarbeit. Referenten sind unter anderem der BFP-Präses Ingolf Ellßel, Pastor Hans-Peter Mumssen und Chefredakteur Jürgen Single. Hier eine Auswahl der Medien-Seminarthemen:

-   Vom Gemeindeblatt bis zum Zeitungsartikel
-   Erste Fernsehschritte für die lokale Gemeinde
-   Medien am Ort nutzen
-   Gemeinde im Internet: Wie erstellt man eine gute Homepage
-   Videoclips im Internet

Flyer und Anmeldeformular sind unter www.inlandsmission.de erhältlich. Es ist wichtig, dass wir als Christen uns in den Medien engagieren und Menschen durch die Medien gewinnen. Eine Zurüstung dafür in Gemeinschaft mit anderen kann neu dafür motivieren und ungeahnte Wege eröffnen.

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Magazin „Fenster zum Sonntag“
ab sofort auf bw family.tv

Lebensberatung mit Geschichten, die das Leben schreibt

Am 15.2. startet der baden-württembergische Familiensender bw family.tv – und damit auch das Lebensberatungs-Magazin FENSTER ZUM SONNTAG: samstags 11 und 23 Uhr, sonntags 16.30 Uhr sowie montags um 4.30 Uhr.

In der TV-Reihe berichten Menschen von ganz persönlichen Lebens- und Glaubenserfahrungen wie dem

Umgang mit Trauer, Ehekrisen oder Krankheit, sie sprechen aber auch über Themen wie Freiheit, Sport oder Musik. Jede Folge besteht aus mehreren Porträts.

FENSTER ZUM SONNTAG wird von der Alphavision Schweiz produziert und dort seit über zehn Jahren auf dem 2. Schweizer Fernsehen (SF zwei) erfolgreich ausgestrahlt.

Bei der sprachlichen Aufarbeitung der Sendungen für das deutsche Fernsehen arbeitet die Alphavision eng mit Media Vision e.V. zusammen – einem Verein, der sich für christliche Medienarbeit einsetzt.

bw family.tv verbreitet sein werteorientiertes Programm in allen baden-württembergischen Ballungsräumen über das analoge und digitale Kabel. Anders als bei den neuen digitalen Programmen, die oft im großen Programmangebot untergehen, wird bw family.tv so auf Anhieb einen Zuschauerkreis von etwa 4,4 Millionen Menschen erreichen.

Sendetermine Fenster zum
Sonntag ab 18.2.06:

bw family.tv:
Samstags 11.00 und 23.00 Uhr
Sonntags 16.30 Uhr
Montags 4.30 Uhr

Bibel TV:
Sonntags 20.15 Uhr
Montags 8.30 Uhr (Wdh.)
Mittwochs 23.00 Uhr (Wdh.)
Freitags 14.30 Uhr (Wdh.)

Moderatorin:
Jeanette Macchi

Weitere Infos:
www.bwfamily.tv
www.sonntag.ch

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Positives Echo auf Medienkongress
Am 14./15. Oktober 2005 fand der 1. Medienkongress des BFP (Bund Freikirch-
licher Pfingstgemeinden) statt. Etwa 180 Teilnehmer aus unterschiedlichen Gemeinden nahmen an der Mischung aus Fachvorträgen und Workshops teil. Veran-
stalter des Kongresses waren der BFP und Media Vision.

Im Anschluss wurde an die Teilnehmer ein Fragebogen ausgeteilt, um ein Feedback für mögliche weitere Kongresse zu bekommen.

Eine erste Auswertung hat ergeben:

-   Insgesamt wurde die Medienkonferenz positiv bewertet, eine Fortführung ist gewünscht
-   Die Themenauswahl fanden die meisten sehr treffend. Vorträge wie “Zielgruppenorientierte Kommunikation” und “Medien zwischen Information und Manipulation” kamen besonders gut an
-   Der “Spiritainment”-Abend mit der Vorstellung von Projekten und Personen hat gut gefallen (FreistilTV, Florence Joy, Fenster zum Sonntag)
-   Die meisten Gemeinden brauchen Unterstützung bei Pressearbeit und Internet/Multimedia
-   Workshops: Eine Einteilung in Anfänger und Fortgeschrittene wäre sinnvoll. Außerdem wurde mehr Zeit in den Workshops, die Möglichkeit, zu mehreren Themen zu gehen und mehr praktische Übungen und Beispiele gewünscht.
-   Die Hälfte der Teilnehmer hat Interesse, an einem bundesweiten Seelsorgenetzwerk mitzuwirken
-   Die meisten kamen, weil sie Medienbeauftragte ihrer Gemeinde sind und Tipps, Austausch, Anregungen, Unterstützung für ihre Arbeit brauchten
-   Als positiv wurde die Bereitstellung der Vorträge auf CD bewertet
-   Um mehr Zeit zu haben, könnte die Konferenz auch über 3 Tage laufen

Die Anregungen ermutigen dazu, auch in den kommenden Jahren Medientage, -konferenzen und Seminare anzubieten. Die Überlegungen zu Rahmen und Möglichkeiten laufen.

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1. Medienkongress des BFP:
Öffentlichkeitsarbeit als Antwort auf den Missionsbefehl

„Jesus hat gesagt: ´Geht hinaus!` – aber wir sagen oft ´Kommt herein, kommt doch herein zu uns!`“ – so Jürgen Single (Vorsitzender Media Vision e.V.) auf dem 1. Medienkongress des BFP in Kirchheim/Hessen im Oktober 2005. Gerade in der heutigen Mediengesellschaft sei es für Gemeinden unerlässlich, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Und das mit einer Sprache, die die Leute von heute verstehen und den Medien, die die Gesellschaft bietet.

Schon in 2003 war Media Vision Veranstalter einer übergemeindlichen Medienkonferenz, damals in Langen bei Frankfurt. Im Oktober 2005 ergab sich die Möglichkeit, wieder einen Kongress durchzuführen, diesmal auf Einladung des BFP (Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden) und Medien-X-Change.Zielgruppe: Die Medienreferenten und –interessierten der Gemeinden, aber auch Pastoren und Älteste als Entscheider und Multiplikatoren. Die Idee traf eine Marktlücke, rund 180 Teilnehmer konnten gezählt werden. Viele waren schon in der Öffentlichkeitsarbeit ihrer Gemeinde engagiert und hofften auf neue Impulse und Anregungen. „Wir möchten in unserer Gemeinde Dinge bewegen und sind deswegen als ganzes Team hierher gekommen“, so ein Teilnehmer. Andere wollten ganz neu beginnen: „Obwohl unsere Gemeinde recht groß ist, stehen wir mit der Öffentlichkeitsarbeit noch ganz am Anfang.“

Impulse und Ideen gab es zum einen in den Fachvorträgen von Christina Mees (Medien-X-Change) und Jürgen Single (Chefredakteur „Fenster zum Sonntag“, Schweiz). Von den 10 Geboten der Kommunikation über ganz praktische Ideen wie die Stadtbibel, Schlagworte für den Gottesdienstnamen, Flohmärkte und Straßenumfragen bis hin zu Tipps zu Zielgruppen und dem Gemeindeselbstverständnis war alles vertreten. Ins Detail gehen konnten die Teilnehmer dann in Workshops zu den Bereichen Regionale Presse, Print und Design, Radio und Internet. Die Referenten waren Profis, die in diesen Bereichen langjährige berufliche Erfahrungen haben.

Neben dem Infotainment kam auch das Entertainment nicht zu kurz. Nach einem festlichen Büffet am Abend konnten sich die Teilnehmer nach getaner Arbeit in ihren Stühlen zurücklehnen und einigen Liedern und einem Interview von Florence Joy (Gewinnerin Star-Search 2) zuhören.
Jung und frisch kamen auch die Moderatoren von FreistilTV rüber, eine neue TV-Sendung für Jugendliche. Dort wird mit Betroffenen über Themen wie Einsamkeit, alkoholkranke Eltern und Aggressionen gesprochen – um die deutschen Jugendliche vor dem Bildschirm zu erreichen. Schon lange im Geschäft
ist dem hingegen „Fenster zum Sonntag“, das christliche Magazin auf SF2 in der Schweiz, und jeden Sonntag 20.45 Uhr in hochdeutsch auf Bibel TV. Seit 10 Jahren sind sie auf Sendung - in 2005 haben sie ihren Erfolg und die guten Einschaltquoten kräftig gefeiert. Jürgen Single zeigte Ausschnitte aus Sendungen wie „Musik macht Stars“ und „Esoterik wirkt“.

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Rückblick Medienkonferenz in Langen:
Medienexperten sehen missionarische Chancen für die Kirchen
Es gibt mehr christliches Fernsehen als gemeinhin bekannt. Allein in Deutschland sind rund 30 christliche Sender in neun Sprachen zu empfangen, hauptsächlich über digitale Satellitenkanäle. Die meisten Sender sind in Großbritannien beheimatet. Für deutschsprachige Zuschauer bietet "Bibel TV" seit 2002 ein 24stündiges christliches Programm. Medienexperten rechnen mit weiteren Sendern. Das berichtete Erling Eichholz vom Hamburger Branchendienst "medien aktuell" Ende April bei einer Medienkonferenz in Langen bei Darmstadt. Er appellierte an die Kirchen, die missionarischen Chancen besser zu nutzen. Die meisten Zuschauer stünden christlichen Programme aufgeschlossen gegenüber. Insbesondere die rund acht Millionen Ausländer schätzten gute Angebote


Ingolf Ellßel (Präses BFP) setzt sich für christliche Medienarbeit ein.
in ihrer Muttersprache. Voraussetzung für eine hohe Akzeptanz, so der Chefredakteur der Schweizer Sendereihe "Fenster zum Sonntag", Jürgen Single (Wangen bei Olten), sei "Liebe zum Publikum". Die Zuschauer wünschten Antworten auf ihre Fragen und Nöte. Bekehrungsversuche würden abgelehnt. Single ist auch Vorsitzender des Vereins Media Vision (Heidenheim), der unter anderem die Medienaktivitäten pfingstkirchlich-charismatischer Gemeinden und Missionswerke koordiniert und die Konferenz veranstaltete.
Konfessionelle Abgrenzungen schaden
Der stellvertretende Vorsitzende, David Wessler (Hamburg), plädierte für eine Überwindung konfessioneller Abgrenzungen. Bibel TV zeige,

Jürgen Single (Vorsitzender Media Vision) betonte, man müsse den Zuschauer lieben.
daß evangelische, freikirchliche und katholische Gruppen gut zusammenarbeiten können. Nach Ansicht des Chefredakteurs des ERF-Fernsehen, Wolf-Dieter Kretschmer (Wetzlar), leistet die christliche Medienarbeit einen wichtigen Beitrag, um die Bevölkerung für geistliche Anliegen ansprechbar zu machen. Sie streuten Samen aus, damit die Gemeinden später ernten können. Auch der Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden, Ingolf Ellßel (Tostedt bei Hamburg), vertrat die Ansicht, daß Medienberichte über christliche Veranstaltungen und glaubwürdige Christen das öffentliche Ansehen der Kirchen verbessern. (Quelle: idea Nr. 52/2004 vom 5. Mai)
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"Passion Christi": Pro & Contra
Schon im Vorfeld war der Film heftig umstritten: "Die Passion Christi" schüre Antisemitismus, meinen Kritiker. Thüringens Landesbischof Christoph Kähler verteidigt den Film als "eindrucksvolle Bibel-Illustration". Besser sei es natürlich, das Buch zum Film zu lesen: das Neue Testament.

Eine unverkrampfte und offene Auseinandersetzung mit dem Film "Die Passion Christi" von Mel Gibson wünscht sich Christoph Kähler, der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen. Der Film dürfe allerdings nicht als historische Darstellung des Leidensweges Jesu angesehen werden.

Der Film nutze die Erzählungen des Neuen Testamentes. Zwischen der Kreuzigung und der Abfassung der Evangelien lägen aber mehrere Jahrzehnte. So hätten die Evangelisten kein Protokoll der Ereignisse vorgelegt, sondern Erzählungen, in die ihre Glaubenserfahrungen eingeflossen seien. Gibson habe außerdem viele Motive aus alten und modernen Kreuzigungs-Darstellungen aufgenommen und seinen eigenen Glauben zum Ausdruck gebracht.

Den Vorwurf, der Film verherrliche Gewalt, kann Kähler nicht nachvollziehen: "Der Film zeigt das Leiden Jesu zwar sehr direkt und wer bei Gewaltszenen im Fernsehen wegsieht, muss sich diesen Film nicht zumuten. Dennoch habe ich keine Gewaltverherrlichung gefunden. Jede Gewaltszene erfährt eine Antwort in den Gesichtern der Umstehenden. Dies reicht von Geifer und stiller Duldung bis zu Abscheu und Protest. Damit bleibt die Gewalt beim Zuschauer nicht kommentarlos zurück."

Kähler sieht auch keine antsemitischen Tendenzen. Der Film mache keine der Gruppen, weder die Juden noch die Römer, für den Tod Jesu allein verantwortlich. "Die Frage nach der Verantwortung für Jesus´ Kreuzestod ist klar. In unserem Glaubensbekenntnis heißt es: ´... gelitten unter Pontius Pilatus´. Das gilt."

Der Film kann nach Ansicht des Bischofs durchaus Fragen nach dem Leiden und nach der Botschaft Jesu aufwerfen: "Wir als Kirche können helfen, den Film zu entschlüsseln. Und wir können anregen, das Buch zum Film zu lesen: Das Neue Testament." (Quelle: MDR.DE Thüringen, 19. März 2004)

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Media Vision auf der PEC
Aus ganz Europa kamen die 14.000 Konferenz-Teilnehmer und eine große Anzahl von Tagesgästen zur Pfingst-Europa-Konferenz (PEC) vom 5.-9. Juni 2003 nach Berlin angereist – um Sprecher wie Reinhard Bonnke, Dr. Joel Edwards oder Walter Heidenreich zu hören und die „Gute Nachricht“ in Berlin zu verbreiten. Media Vision war dabei: Mit eigenen Stand auf dem

Der Media Vision-Stand auf der Pfingst-Europa-Konferenz in Berlin.
Messegelände. Dort konnten wir mit unzähligen Besuchern über unsere Arbeit sprechen, Fragen zum Thema christliches Fernsehen und Radio diskutieren und interessante neue Kontakte knüpfen. Die auf dem Flat-Screen ausgestrahlten und von Media Vision produzierten Interviews mit Prominenten zum Thema Bibel luden immer wieder zum Stehenbleiben und Zuschauen ein.
BLM Rundfunktage:
Meilensteinchen-Moderatorin Uschi Weißmüller gewinnt Verkündigungspreis

Auch dieses Jahr fanden die BLM-Rundfunktage in Nürnberg statt. Die jährliche Veranstaltung ist für alle Mitarbeiter der lokalen Rundfunk- und Fernseh-Anbieter in Bayern konzipiert. Auch das christliche „Radio Meilensteine“, repräsentiert durch den Verein Meilensteine-Medien, war mit einem Messestand vertreten.

Besonderer Höhepunkt der Tage: Uschi Weißmüller, Mitarbeiterin von Radio Meilensteine, erhielt für ihre Kindersendung “Meilensteinchen” den BLM-Verkündigungspreis. Dieser wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobt, gestiftet von evangelischem und katholischem Presseverband. (Quelle: Sven Schuh, 8.8.03)

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